Konzerte Saison 2021-2022

  • 7.12.2021
  • 19.30
  • 96.Saison
  • Abo 8
Stadtcasino Basel, Hans Huber-Saal

Quatuor Tchalik (Paris) Dania Tchalik, Klavier

Das Tchalik Quartett fällt wohl schon deshalb ins Auge, weil es aus vier Geschwistern besteht. Aufgewachsen in einer russisch-französischen Familie, in der Musik eine wichtige Rolle spielt, musizierten sie seit frühester Kindheit zusammen. Dieser innige Kontakt mit Kammermusik hat den vier jungen Musikern erlaubt, einen natürlichen Stil, eine gemeinsame Atmung und eine außergewöhnliche künstlerische Symbiose zu entwickeln.

Diese Qualitäten wurden beim ersten internationalen Wettbewerb anerkannt, an dem das Quartett teilnahm. Beim Internationalen Mozartwettbewerb 2018 in Salzburg gewann das Tchalik Quartett brillant den ersten Preis und den Sonderpreis für die beste Interpretation eines Mozart Quartetts.

Unterricht erhielt das Quartett von international bekannten Kammermusikern wie Jan Talich und Vladimír Bukač, (Quatuor Talich), Yovan Markovitch (Quatuor Danel), Luc-Marie Aguerra (Quatuor Ysaye), und Johannes Meissl (Artis Quartett). Sie traten 2016 an der Escuela Superior de Música Reina Sofía in Madrid in die Klasse von Günter Pichler ein, einem Gründungsmitglied des Alban Berg Quartetts und seit 2019 arbeiten sie mit Krzysztof Chorzelski (Belcea Quartet). Nicht zuletzt dank dieser hervorragenden Künstler, welche die verschiedenen europäischen Traditionen in der Musik widerspiegeln, konnten die Geschwister ihr großes klassisches und romantisches Repertoire entwickeln.

Das Tchalik Quartett begeistert sich auch für zeitgenössisches Repertoire, so haben sie Werke von Komponisten wie Jacques Boisgallais, Michèle Reverdy, Bastien David uraufgeführt. 2019 veröffentlichen sie ihr erstes Album, Short Stories, mit den Kammermusikwerken von T.Escaich, mit welchem die Geschwister seit längerer Zeit in enger Zusammenarbeit stehen. Diese Aufnahme wurde mit dem Choc de Classica ausgezeichnet. 2020 brachte das Tchalik Quartett das Werk von Pierre Farago Quale stormo d’augei notturno an der Philharmonie de Paris zur Uraufführung.