Konzerte Saison 2020-2021

  • 5.1.2021
  • 19.30
  • 95.Saison
  • Abo 7 Saison 2019-20
Stadtcasino Basel, Hans Huber-Saal

Vom 17.3.2020 verschobenes Konzert

Quatuor Varèse (Lyon)

Strawinskys Streichquartettwerke stammen aus zwei Schaffensperioden. Aus der russischen Phase, der die berühmten Ballette angehören, stammen die «Trois pièces». Sie wurden 1914 während Strawinsky Zeit am Genfersee als Klavierstücke in Leysin und Salvan entworfen und dann für Streichquartett umgearbeitet. Der russische Stil wird im ersten und dritten Stück hörbar. 1918 revidierte er die drei Stücke, bevor er sie für Orchester überarbeitete und um ein viertes Stück «Madrid» erweiterte. Ob es ein Zufall ist, dass das 1. Stück in der Ernest Ansermet gewidmeten Orchesterversion als «Danse» bezeichnet ist – Nachklang vielleicht der Ballette der Vorjahre? Das zweite Stück, «Excentrique», erinnert mit seinem clownesken Charakter an eine Phrase in «Petruschka»; das dritte, als «Cantique» bezeichnet, klingt an russische liturgische Gesänge an. In der Quartettfassung stehen statt verbalen Bezeichnungen am Satzbeginn jeweils Metronomangaben.

Joseph Haydn 1732-1809

Streichquartett Nr. 71, Es-dur, op. 71, Nr. 3, Hob. III:71 (1793)
Vivace
Andante con moto
Menuet – Trio
Finale: Vivace

Igor Strawinsky 1882-1971

Drei Stücke für Streichquartett (1914-18)
MM. Viertel = 126
MM. Viertel = 76 – Allegro
MM. Halbe = 40

Albéric Magnard 1865-1914

Streichquartett e-moll, op. 16 (1902)
Sonate. Animé
Sérénade
Chant funèbre
Danses