
Seit 1999 ist sie Exklusivkünstlerin bei der Deutschen Grammophon und veröffentlichte zahlreiche gefeierte Aufnahmen, bevor sie 2017 zu Pentatone wechselte. Ihre Diskografie umfasst Barockoper, tschechisches Lied, französische Mélodie sowie bedeutende Recital-Kooperationen mit Yefim Bronfman und Mitsuko Uchida, für die sie unter anderem als „Gramophone Artist of the Year“, mit dem Echo Klassik, dem Record Academy Prize Tokyo und dem Diapason d’Or ausgezeichnet wurde.
Kožená tritt regelmäßig mit den weltweit führenden Orchestern auf, darunter die Berliner, Wiener und Tschechische Philharmonie, das Chamber Orchestra of Europe sowie die Orchester von Cleveland, Philadelphia und das Royal Concertgebouw, und hat mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Pierre Boulez, Bernard Haitink und Gustavo Dudamel zusammengearbeitet. Ebenso gefeiert als Solistin trat sie mit Partnern wie Daniel Barenboim, Kirill Gerstein, András Schiff und Mitsuko Uchida in der Carnegie Hall, der Wigmore Hall, im Concertgebouw Amsterdam sowie bei den Festivals in Salzburg, Aldeburgh und Edinburgh auf.
Auf der Opernbühne stand sie bereits an einigen der bedeutendsten Häusern, von den Salzburger Festspielen über die Metropolitan Opera, die Staatsoper Berlin, das Glyndebourne Festival, das Festival d’Aix-en-Provence bis hin zum Liceu in Barcelona und vielen anderen, und sang Rollen in Opern von Monteverdi bis hin zu Kaja Saariaho. In dieser Saison kehrt sie an ihre geliebte Staatsoper Berlin zurück, um ihr Rollendebüt als Fuchs in „Das schlaue Füchslein“ und als Mélisande in „Pelléas et Mélisande“ zu geben, und gibt ihr Rollendebüt als Ariodante auf einer bedeutenden Europatournee mit dem Barockensemble La Cetra.
Zu den Konzert-Highlights der Saison 2025/26 zählen Mahlers „Das Lied von der Erde“ beim Lucerne Festival, eine Europatournee mit Berios „Folk Songs“ mit der Accademia Nazionale di Santa Cecilia und Daniel Harding, Berlioz’ „Les Nuits d’été“ mit den Wiener Philharmonikern sowie weitere Konzerte mit der Tschechischen Philharmonie, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und anderen.
Magdalena Kožená wurde 2003 zum Chevalier de l’Ordre des Arts et des Lettres ernannt.