Werkdetails
Quartetto per archi, a Marianne Stein, op. 1 (1959)
György Kurtág
1926- |
Poco agitato
Con moto
Vivacissimo
Con spirito
Molto ostinato
Adagio
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Dauer ca: 00:14
György Kurtág, heute neben György Ligeti Ungarns namhaftester Komponist und legitimer Nachfolger Bartóks, ist wie dieser im heutigen Rumänien geboren. Trotz eigenständiger Tonsprache waren ihm seit seinem Opus 1 Bartók und Webern die Vorbilder. Von Bartók übernahm Kurtág das periodische Denken ("Es geschieht etwas - und es wird geantwortet."), von Webern die ans Verstummen grenzende Verknappung der Formen, die wie Momentaufnahmen wirken. Schon im ersten seiner bisher vier Werke für Streichquartett sind die Sätze auffallend kurz. Der Kopfsatz exponiert knappe Motive, die durch feste Intervalle gekennzeichnet sind (grosse Terz, kleine Sekund, Quinte, Septime); sie definieren jeweils einen Klangmoment. Dem Kopfsatz entspricht der letzte als Epilog. Dazwischen tritt in den Sätzen 2 und 5 die Ostinato-Technik in den Vordergrund; die beiden Mittelsätze enthalten Momente der traditionellen Typen Scherzo und Langsamer Satz. Weberns Technik wird mit dem Verzicht auf jede Art von Schlusskadenz oder Schlusswendung fortgeführt.
Aufführungen
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