Kammermusik Basel

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Konzert-Details

940

11.12.2018, 19:30 Uhr (Abo 7 93. Saison)
Oekolampad Basel

Artemis Quartett (Berlin)

Das Artemis Quartett wurde 1989 von Studenten der Musikhochschule Lübeck gegründet und spielt seit 1994 in seiner heutigen Besetzung. Es studierte zunächst bei Walter Levin, mit dem es bis heute eine enge Zusammenarbeit verbindet. Weitere Mentoren waren das Emerson, das Juilliard und das Alban Berg Quartett. Beim letztgenannten legte es 1997–1999 ein Studienjahr in Wien ein, um sein Repertoire zu erweitern und zu vertiefen. Der Gewinn des Deutschen Musikwettbewerbs in Bonn 1995 und zwei weitere bedeutende 1. Preise (ARD-Wettbewerb / Premio Paolo Borciani) 1996/97 machten den Weg frei zu einer Karriere in Europa und in den USA. Trotzdem war dem Quartett die Qualität seiner Arbeit wichtiger als diese schnelle Karriere. Nach dem Studienjahr beim Alban Berg Quartett ging es 1999 zusammen mit Walter Levin ans Wissenschaftskolleg in Berlin, um in Kontakt mit herausragenden Persönlichkeiten (Historikern, Mathematikern, Physikern, Soziologen, Schriftstellern etc.) zu treten.

Heute gastiert das Artemis Quartett bei allen wichtigen Festivals und in den bedeutendsten Konzertreihen. Es führte eigene Konzertzyklen beim WDR in Köln und in Paris und arbeitet mit bekannten Künstlern zusammen. 1996 lud es das Alban Berg Quartett ein, beim Film «Der Tod und das Mädchen» von Bruno Monsaingeon mitzuwirken.

Das demokratische Selbstverständnis des Artemis Quartetts spiegelt sich im Wechsel von 1. und 2. Violine. In seinen Programmen stellt es gerne klassisch-romantische Werke solchen des 20. Jahrhunderts und Uraufführungen gegenüber. Seine Platteneinspielungen erhielten beste Kritiken; die Beethoven-Aufnahme (op. 59/3 und 132) erhielt den «Jahressonderpreis der Deutschen Schallplattenkritik».