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28.3.1933, 20:15 Uhr ( 7. Saison)
Stadtcasino, Hans Huber-Saal
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Hirt, Fritz, Violine 1
Felicani, Rodolfo, Violine 2
Bertschmann, Albert, Viola
Busch, Hermann, Violoncello
(zu Mozart, Streichquartett Nr. 20, D-dur, KV 499 «Hoffmeister-Quartett») Mozarts siebtes der zehn "grossen" Quartette entstand ein Jahr nach Beginn der Komposition des Figaro und erschien im Figaro-Jahr 1786 beim Freund, Gönner und Verleger Franz Anton Hoffmeister. Nach ihm trägt es den Beinamen. Mit dem Figaro hat es die Haupttonart D-dur gemeinsam, dazu jene Mischung aus Melancholie und Buffonerie, heiterem Charme und leidvollem Ernst, die diese Oper so unvergleichlich macht. Das tänzerische Moment des Kopfsatzes und das ländlerhafte des Menuetts (mit fast nervös wirkendem d-moll-Trio) kontrastieren zum Adagio, von dem Alfred Einstein gesagt hat, es spreche "in noch niemals gehörter Tiefe von gewesenem Leid". Das Finalthema mit seinen raschen Triolen kann bei aller scheinbaren Heiterkeit die melancholische Grundhaltung nicht überspielen.
(zu Schubert, Streichquartett Nr. 12, c-moll, op. post., D 703 «Quartettsatz») Auch Schubert, dem in der Jugend Sinfonien und Quartette für den Hausgebrauch mit Leichtigkeit aus der Feder geflossen waren, fand den Weg zur grossen Sinfonie und zum grossen Quartett erst in «vergeblichen» Anläufen. Einer der Versuche, der erstmals den neuen, den späten Schubert ahnen lässt, ist der Quartettsatz, die Parallele zur Unvollendeten von 1822. Ein folgendes, leichtgewichtiges As-dur-Andante hat Schubert nach 41 Takten aufgegeben. So bleibt das «ungemein packende Stimmungsbild» eines Quartett-Kopfsatzes mit vielen schubertschen Charakteristika: «Dramatische Unruhe über nervös-geheimnisvollem Tremolo-Grund, wenig später lyrischer Schmelz und leidenschaftlicher Gesang im As-dur-Seitenthema, das man von seiner Aussagekraft her viel eher als eigentliches Hauptthema des Satzes bezeichnen möchte» (A. Werner-Jensen).
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