Ensemble-Details

Sophie Marin-Degor, Sopran/Claire Brua, Mezzosopran
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Gegründet:

Weitere Informationen:
Als ehemalige Schülerin und als Mitglied der Maîtrise de Radio-France widmete sich Sophie Marin-Degor schon früh der Musik; dazu kamen Schauspielkunst und Tanz. Schon in jungen Jahren trat sie in zeitgenössischen Opern auf, für die sie sich besonders interessiert. Weitere Betätigungsfelder sind das barocke Repertoire, Mozart und das Lied. Als Mozartinterpretin (Zerlina, Despina, Susanna, Pamina, Gräfin, Donna Anna) ist sie unter so bekannten Dirigenten wie John E. Gardiner, René Jacobs, Marc Minkowski oder William Christie in ganz Frankreich und in umliegenden Ländern (u.a. in der Oper Lausanne) aufgetreten. Weitere ihrer Projekte standen unter der Leitung von N. Harnoncourt, B. Haitink oder Michel Plasson. Natürlich tritt sie wie auch Claire Brua weiterhin auch in romantischen und modernen Werken auf. Claire Brua studierte zunächst in Nizza Musik und Literatur, später bei Rachel Yakar und Gundula Janowitz. Ein 1. Preis am Conservatoire national supérieur de musique de Paris in der Klasse von William Christie im Jahr 1989 ermöglichte häufige Auftritte mit dessen Arts Florissants in der ganzen Welt. Daneben studierte sie an der Ecole d’art lyrique de l’Opéra Bastille und kam in Paris verschiedentlich zu Auftritten. Weiterhin pflegte sie die Barockmusik. Dabei arbeitete sie mit Jean-Claude Malgoire, Jordi Savall und René Jacobs zusammen. Unter der Leitung des letztgenannten ist sie in der grandiosen Tanztheaterproduktion „La guerra d’Amore“ mit Monteverdi-Madrigalen von Joachim Schlömer in der Spielzeit 1999/2000 am Theater Basel aufgetreten. Ihre weiteren Lieblinge sind Mozart (Cherubino, Dorabella, Zerlina) und Rossini; eine weitere Lieblingsrolle ist Orphée von Gluck. Um sich einer weiteren Leidenschaft, der mélodie française, insbesondere dem Repertoire für zwei Stimmen, widmen zu können, hat sie sich mit Sophie Marin-Degor zusammen getan. Mit ihr zusammen hat sie Lieder von Gounod, Saint-Saëns und Lalo, zusammen mit dem Bariton Laurent Naouri (in dieser Saison der Don Giovanni am Opéra du Rhin) von Fauré und Ravel aufgenommen. Neben Mathematik studierte Serge Cyferstein bei Dominique Merlet am Conservatoire de Strasbourg, später in Wien (Liedbegleitung). Seither tritt er in Frankreich und im Ausland sowohl solistisch als auch als Begleiter auf, insbesondere mit französischen Sängerinnen und Sängern (neben Claire Brua und Sophie Marin-Degor etwa mit Nathalie Dessay). Er hat 1994 Lieder von Milhaud auf CD eingespielt, dazu 2002 die erwähnten Lieder und 2005 die CD mit Gesängen von Donizetti mit den beiden Sängerinnen unseres heutigen Programms. Er war und ist Leiter verschiedener französischer Musikhochschulen und unterrichtet am Conservatoire National supérieur de musique de Paris.

Auftritte

  Datum Saal Zyklus Weitere Musiker
790 4.5.2006 Stadtcasino, Hans Huber-Saal Zyklus B Serge Cyferstein, Klavier

Besetzung

InstrumentNameErstmalsLetztmals
Klavier Cyferstein, Serge 4.5.2006
Mezzosopran Brua, Claire 4.5.2006
Sopran Marin-Degor, Sophie 4.5.2006

Repertoire

Gaetano Donizetti

Sei notturni a due voci (aus «Nuits à Pausilippe»)

Gabriel Fauré

«Le plus doux chemin» (Armand Silvestre), op. 87/1

«Notre Amour» (Armand Silvestre), op. 23/2

«Pleurs d’or» (Albert Victor Samain), op. 72

«Puisqu’ici bas toute âme» (Victor Hugo), op. 10/1

«Tarentelle» (Marc Monnier), op. 10/2

Charles Gounod

«Fleurs des bois» (Charles Ligny?)

«Le banc de pierre» (Paul de Choudens)

«Par une belle nuit» (Anatol de Ségur)

«Sérénade» (Victor Hugo)

Gioacchino Rossini

«La Danza» (Tarantella napoletana) (Carlo Pepoli)

«La Pesca» (Pietro Metastasio) (Les Soirées musicales 10)

«La Regata veneziana» (Carlo Pepoli)

«La Serenata» (Carlo Pepoli)

«La Serenata» (Carlo Pepoli)

Camille Saint-Saëns

«El desdichado», chanson espagnole à deux voix (Boléro) (1871)

«Le Rossignol» (Théodore de Banville) (1892)

«Pastorale» (Néricault Destouches) (1855)